Montag, 14. März 2016

Eisbrecherregatta 2016 - Matchrace der RG65

Hallo,
die  Eisbrecherregatta 2016 ist auch schon wieder Geschichte. "Wie? keine Ausschreibung gesehen!" - wird er eine oder andere jetzt bemängeln. Richtig, das war dieses Jahr so. Ich wollte mal was neues ausprobieren - ein Matchrace. Da ich da keinerlei Erfahrung hatte, war das ganze ein Experiment und ich habe nur gezielt alte Freunde und Weggefährten eingeladen.





12 Startplätze hatte ich, 11 Boote waren bei grauen 4 Grad aber gutem Wind (fast) aus der richtigen Richtung am Start. Ein Teilnehmer war leider erkrankt und musste absagen. Gute Besserung, Helmut! Mit einem Fleetrace habe ich am Vormittag begonnen, damit jeder einige Läufe segeln konnte. Mittags gab es dann nach sechs Läufen den Zwischenstand. Die drei letzten mussten ausscheiden, die  besten 8 Boote durften das Viertelfinale als Matchrace bestreiten; die Paarungen wurde ausgelost. Die Sieger der Läufe kamen weiter ins Halbfinale. Durch Lospech sind zwei der Mitfavoriten auch gleich auf der Strecke geblieben, da sie gegen zumindest ebenbürtige Gegner antreten mussten. Es war sicher hart für die Unterlegenen, dass mit einem dummen Fehler alles vorbei sein konnte, aber für Serien "Best of ...." hat die Zeit nicht gereicht. Nur im Finale habe ich drei Läufe Segeln lassen können. Vielleicht werde ich nächstes Mal das Losverfahren ändern und die erste 4 der Vorrunde für das Viertelfinale setzen und nur die Gegner dazulosen.

Der Spannung tat das jedenfalls keinen Abbruch und so wurde auf dem gegenüber dem Fleetrace verkürzten Matchracekurs hart aber fair um die Platzierungen gekämpft. Wie so oft wurden eigentlich alle Rennen beim Start oder an den Tonnen entschieden, Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Booten spielten nur eine untergeordnete Rolle. Eher machte sich die unterschiedliche Drehfreudigkeit der Konstruktionen bemerkbar. Gerade bei Start hängt ja viel von einem präzisen Manövrieren ab.

Bevor der Wind am frühen Nachmittag anfing einzuschlafen hatten wir alle Läufe über die Bühne gebracht und niemand war dadurch wirklich böse, dass der Matchraceteil etwas schneller über die Bühne ging als erwartet. Am Ende siegte verdient Jens Amenda vor Andreas Ebert (beide aus Leipzig) und Andreas Voigt aus Potsdam, der seine erste RG Regatta mit eigenem Boot bestritt.

Herzlichen Glückwunsch!

Hier noch die Platzierungen in der Übersicht

1. ) Jens Amends (GER 1124)
2.) Andreas Ebert (GER 275)
3.) Andreas Voigt (GER 1111)
4.) Manfred Prothmann (GER 121)
5.) Andy Hoffmann (GER 120)
6.) Mario Rudolf (GER 12)
7.) Carsten Perleberg (GER 104)
8.) Lutz Schulz (GER 41)
9.) Jürgen Schmelzer  (GER 51)
10.) Andreas Kudella (GER 712)
11.) Peter Perleberg (GER 272)

Danke an alle Teilnehmer, die durch faires Segeln zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, und die zum Teil einen weiten Anfahrtsweg auf sich genommen hatten. Danke an alle helfenden Hände - sei es als Observer, an der Startmaschine oder als "Tonnenleger", und Danke natürlich an meinen Verein, die Baltische Seglervereinigung, bei der die RC-Regatten seit vielen Jahren fester Bestandteil der Jahresplanung geworden sind.

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen vom Matchraceteil:


Dial-up vor dem Start

Manchmal ging es genauso eng zu, wie bei den Großen
Spannnung auf dem Wasser und an Land
Im Finale haben sich Andreas und Jens nichts geschenkt. Am Ende stand es 2:1 für Jens.


Die Resonanz der Teilnehmer war übrigens eindeutig - so etwas können wir wieder mal machen!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen