Dienstag, 3. März 2015

Impressionen von der Eisbrecherregatta der RG65 am 28.2. auf dem Wannsee

Hallo,
in Absprache mit dem Autor Andreas poste ich hier einen kurzen Bericht aus der Sicht eines Teilnehmers, der so auch im RG Forum zu finden ist.
Danke, Andreas, für Dein Einverständnis!

Hallo, an alle Segler, die nicht dabei waren und doch wissen wollen was los war
Ich bin diesmal sehr spät zur Regatta gekommen. So ca 9.30 Uhr. Gerne bin ich etwas früher da. Aber bei mir war in der Woche vorher etwas Trubel. Ich konnte meine Sachen erst früh morgens einpacken.
Die Anderen sind schon alle da, als ich angekommen bin. Das Clubhaus bietet für jeden Platz. Für mich war auch eine Ecke frei. Das Boot ist zum Glück schnell segelfertig. Einen Blick auf das Wasser: Oh, ablandiger Wind. ----Das wird schwierig-----. Drehender Wind im Uferbereich und Windlöcher sind zu erwarten. Durch die Landabdeckung Wind in der Stärke von 0 bis 4Bf.

Achim hat den Kurs gut ausgelegt. Up&Down mit Ablauftonne in Luv und Tor in Lee. Die Startlinie ist vom Steg gut einzusehen.

Eröffnung der Regatta durch den Wettfahrtleiter/Veranstalter. Achim hat uns nochmals ermahnt rücksichtsvoll zu segeln. Der Kurs wurde erläutert und es wurde gesondert hingewiesen, bei Frühstart muß die Yacht sich freisegeln und außen herum und dann neu starten.
Die ersten "Murrer" - Zitat: Dann bin ich ja letzter nach dem Frühstart. Ja, hier herrschen harte Bedingungen. Hi,Hi,Hi. Nur nebenbei - mich hat es auch zweimal erwischt.

Nun geht es los. Alle Boote ins Wasser. Kurzes Einsegeln. Der Startzähler läuft . Schnell in die Nähe der Startlinie. Drei, Zwei, Eins, Los. Warum fährt denn das Boot nicht? Och, Windloch, die links fahren alle? Eigentlich war rechts doch besser.
So oder ähnlich schimpften die Segler vor sich hin. Mir geht es nicht besser. Habe meine liebe Not mein Boot über den Kurs zu bekommen. Die Anderen sind immer schneller und haben den besseren Dreher/Wind.
Das Regattafieber hat uns gepackt. Und die Schnellsten sind wie immer als erste im Ziel.
Vorne wird genauso hart um die Plätze gekämpft wie auf den hinteren Plätzen. Ich habe mich riesig gefreut einen zu überholen, der sonst vor mir war. Einen Lauf habe ich auch mit einem guten Mittelplatz abgeschlossen. Die Zieleinläufe waren manchmal eng. Es ging wirklich um Zentimeter.
Der Erste ist schnell zur "Kladde" gelaufen und hat die kommenden Boote aufgeschrieben. Mit dieser Methode konnte Achim als Wettfahrtleiter mitsegeln und mußte nicht alles überwachen.
Ruckzuck sind drei Wettfahrten abgesegelt. Die Frage kam, wollen wir eine erste Pause machen?
"Och nee, gerade so schöner Wind. Macht doch so viel Spaß." Also noch eine 4. Wettfahrt gesegelt. Dann erst in die Pause.
So haben wir dann alle 12 Wettfahrten segeln können. Ich habe überhaupt nicht gemerkt, wie schnell die Zeit vergangen ist. Ein wunderbarer Tag.

Danke an Achim für die Organisation und Danke an seinen Verein. Danke an die anderen Segler für ihr kommen.

Bis zum nächsten mal, GER 712 Andreas

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